Eine Person stirbt, nachdem sie bei der Berliner LGBTQ+-Parade von einem Auto angefahren wurde
BERLIN, BE —
Während der berühmten LGBTQ+-Veranstaltung in Berlin raste am Samstag ein Lieferwagen in eine Menschenmenge, wobei eine Person getötet und mindestens 15 verletzt wurden. Dies veranlasste die Polizei, die Feierlichkeiten und ein Konzert in der deutschen Hauptstadt wenige Stunden nach Beginn abzusagen.
Nach Angaben der Polizei erlitten einige der Opfer lebensgefährliche Verletzungen. Feuerwehrleute und Krankenwagen eilten zusammen mit zahlreichen Rettungskräften zum Unfallort, um die Opfer zu behandeln.
In einem Beitrag auf X forderte die Polizei alle auf, das Veranstaltungsgelände sofort zu verlassen.
Nach Angaben der Polizei fuhr ein weißer Transporter in den Tiergarten ein, der direkt neben der Route lag, an der zuvor die Gay-Pride-Parade vorbeigefahren war, überfuhr mehrere Menschen und prallte gegen einen Baum. Die Polizei konnte nicht sagen, wie viele Beamte vor Ort waren, aber „es waren definitiv viele Polizisten.“ Sie sagten, sie suchten nach Verdächtigen.
„Wir führen eine intensive Fahndung nach möglichen Tatverdächtigen durch“, sagte Polizeibeamter Florian Nath in einem kurzen Video, das auf dem X-Account der Berliner Polizei veröffentlicht wurde.
Hunderttausende Menschen waren am Samstag nach Berlin gekommen, um die Gay-Pride-Parade zu feiern, die in Deutschland als Christopher Street Day bekannt ist. Es ist eine der größten LGBTQ+-Feierlichkeiten in Europa.
Die Gay-Pride-Veranstaltung vor dem berühmten Brandenburger Tor in der Innenstadt nahe dem Tiergarten wurde gegen 22:15 Uhr abgesagt. und der Auftritt einer Band auf der Bühne wurde unterbrochen. Die Menschen wurden aufgefordert, nach Hause zurückzukehren und den Weg durch den Park zu vermeiden.
Vor dem Vorfall hatten die Menschen friedlich gefeiert, waren stundenlang durch die Stadt marschiert, hatten zu lauter Musik getanzt und die rund 80 Umzugswagen angefeuert, die an der Parade teilgenommen hatten.