Deutschland zieht Marineschiffe aus dem Roten Meer ab, da die Spannungen zwischen Houthis und Saudi-Arabien zunehmen – Eurasia Review

Deutschland zieht Marineschiffe aus dem Roten Meer ab, da die Spannungen zwischen Houthis und Saudi-Arabien zunehmen – Eurasia Review

Von Mansour Al-Maswari

(Albawaba) – Deutschland kündigte am Donnerstag an, dass es zwei Kriegsschiffe aus dem Roten Meer abziehen und in das östliche Mittelmeer verlegen werde, und verwies auf die sich verschlechternde Sicherheitslage und die anhaltende Unsicherheit über Militäreinsätze in der Region.

Das deutsche Verteidigungsministerium teilte mit, dass das Minensuchboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“, die derzeit in Dschibuti stationiert sind, „in den kommenden Tagen“ verlegt werden. Das Ministerium sagte, die Entscheidung sei auf das instabile Sicherheitsumfeld in der Region, den Mangel an unmittelbaren Aussichten für Operationen in der Straße von Hormus und den technischen Stress zurückzuführen, der durch den längeren Einsatz der Schiffe verursacht werde.

Die beiden Schiffe wurden im Juni im Rahmen der Vorbereitungen für eine mögliche Minenräummission unter europäischer Führung in der Straße von Hormus nach Ausbruch des Konflikts zwischen den USA und dem Iran eingesetzt. Berlin sagte, die Schiffe würden im östlichen Mittelmeer in Bereitschaft bleiben und könnten verlegt werden, wenn sich die Betriebsbedingungen verbesserten.

Der Schritt Deutschlands erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen im Roten Meer weiter zunehmen, nachdem die Huthis eine Seeblockade gegen saudische Häfen angekündigt hatten. Die mit dem Iran verbündete Gruppe erklärte am 20. Juli, dass Schiffe, die in saudi-arabische Häfen am Roten Meer einlaufen oder diese verlassen, angegriffen werden könnten, und bezeichnete den Schritt als Vergeltung für die sogenannte Blockade des Jemen durch Saudi-Arabien.

Seitdem haben die Huthis Angriffe auf mit Saudi-Arabien verbundene Öltanker im Roten Meer behauptet, was einige Handelsschiffe dazu veranlasste, ihre Routen zu ändern, um die Bab al-Mandab-Straße zu umgehen. Die Störung hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der saudischen Ölexporte über die Häfen am Roten Meer geweckt, insbesondere da die Straße von Hormus ein separater Brennpunkt in der umfassenderen Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bleibt.

Das Vereinigte Königreich hat die Huthi-Angriffe verurteilt und sie als Bedrohung für die Freiheit der Schifffahrt und die regionale Stabilität bezeichnet und eine sofortige Deeskalation zum Schutz der internationalen Schifffahrt gefordert.

Überlappende Krisen im Roten Meer und in der Straße von Hormus haben Befürchtungen über anhaltende Unterbrechungen der globalen Energieversorgung, steigende Transportkosten und steigende Versicherungsprämien geweckt. Die Entscheidung Deutschlands, seine Marineressourcen neu zu positionieren, spiegelt die wachsende europäische Besorgnis über wachsende Sicherheitsrisiken in den strategischen Seekorridoren der Region wider.

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