Die EU möchte, dass einige internationale Flüge aus Europa mehr für ihre CO2-Emissionen zahlen

Die EU möchte, dass einige internationale Flüge aus Europa mehr für ihre CO2-Emissionen zahlen

Die Europäische Union drängt darauf, dass bei bestimmten internationalen Flügen, die von Mitgliedsländern starten, eine höhere Gebühr für ihre CO2-Emissionen erhoben wird, obwohl die Fluggesellschaften laut Reuters einen „doppelten Schlag“ des Vorschlags anprangern.

Der aktuelle Plan würde sich ab 2029 auf bestimmte Flüge von Europa in nahegelegene Regionen, darunter den Nahen Osten, die Türkei und Nordafrika, auswirken. Direktflüge in die Vereinigten Staaten wären davon jedoch nicht betroffen. Fluggesellschaften beschweren sich darüber, dass ihnen für das gleiche Problem doppelte Gebühren berechnet würden, und Emirates beispielsweise argumentiert, dass es bereits an CORSIA teilnimmt, einem „globalen Flugklimaprogramm“, bei dem Fluggesellschaften zahlen, um einen Teil ihrer Emissionen auszugleichen. Aus diesem Grund kritisieren sie, dass die Einführung einer gesonderten Gemeinschaftsabgabe eine Doppelzahlung bedeuten würde.

Als internationale und multinationale Unternehmen benötigen Fluggesellschaften ein einziges globales System und keine unterschiedlichen regionalen Vorschriften. Industriegruppen, darunter auch diese Unternehmen, sind der Meinung, dass die internationale Luftfahrt durch das bestehende, von den Vereinten Nationen unterstützte globale Abkommen geregelt werden sollte. Kritiker sind sich einig, dass der EU-Plan „einen chaotischen Flickenteppich“ separater Abgaben auf CO2-Emissionen schaffen könnte. Obwohl die Europäische Kommission sich zu einem Urlaub in Belgien nicht äußern wollte, betont Brüssel, dass der Vorschlag einen Abzugsmechanismus beinhalten würde, um die Kosten zu berücksichtigen, die die Fluggesellschaften bereits im Rahmen von CORSIA übernehmen.

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