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Wenn man bedenkt, dass es fast ein Jahrzehnt dauert, bis sich Windkraftanlagen amortisieren und die Anfangsinvestition amortisieren, kann es ein wenig frustrierend sein, wenn man erkennt, dass diese Geräte auf eine Nutzungsdauer von 20 bis 25 Jahren ausgelegt sind. Was passiert mit Windkraftanlagen nach 25 Jahren? Nach Angaben des Energieministeriums der Vereinigten Staaten sind etwa 90 % der im Bauwesen verwendeten Teile recycelbar. Allerdings gehören Rotorblätter zu den Teilen, die am schwierigsten zu recyceln sind, da sie aus verstärktem Fiberglas bestehen. Um dieses Problem anzugehen, wird in Europa und den Vereinigten Staaten die Idee umgesetzt, die Schaufeln als Ersatz für Stahlträger auf Fußgängerbrücken einzusetzen.
In Europa werden Rotorblätter von Windkraftanlagen bereits recycelt und als Lärmschutzwände und Isolierung wiederverwendet. Dennoch ist es ein wichtiges Ziel der Industrie, Wege zu finden, Windturbinenblättern und anderen Materialien durch verstärktes Recycling oder Wiederverwendung neues Leben einzuhauchen. Da die Recyclingindustrie nun Fortschritte macht und Wege findet, Kunststoff mithilfe einer neuen chemischen Reaktion besser zu recyceln, sollte es wahrscheinlich nicht überraschen, dass bei der Verwaltung alter Rotorblätter von Windkraftanlagen auch neue Ideen zum Einsatz kommen.
Warum halten Windkraftanlagen nur 20 bis 25 Jahre? Durch die Drehung im Wind werden die Teile hohen Belastungen ausgesetzt, was über Jahrzehnte zu einem erheblichen Verschleiß führt. Der Zeit- und Kostenaufwand für die Wartung der Teile der Anlage nimmt mit zunehmendem Alter der Windkraftanlage stetig zu, sodass die Kosten für die Wartung der Teile im Vergleich zu den Kosten für die Stilllegung der Anlage schließlich unerschwinglich werden.
Wie es funktioniert, Rotorblätter von Windkraftanlagen in Brückenträger umzuwandeln
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Die Idee, demontierte Rotorblätter von Windkraftanlagen in Fußgängerbrückenträger umzuwandeln, entstand 2019 in Irland und führte zur Gründung eines Unternehmens namens BladeBridge. Die Forscher gründeten schließlich das Re-Wind Network, dem Teilnehmer vom Georgia Institute of Technology, dem University College Cork, der Queen’s University Belfast, der City University New York, der Munster Technological University, dem University College Dublin und BladeBridge angehörten.
Anfang 2022 gab Re-Wind Network bekannt, dass es in Cork, Irland, eine funktionsfähige Fußgängerbrücke gebaut hat. Die Gruppe baute zwei ausgemusterte Schaufeln in die Träger der Brücke ein und vergrub die Spitze der Schaufel als Stütze unter der Erde. Im Jahr 2025 wurde eine ähnliche Brücke in der Gegend von Atlanta, Georgia, mit einer Schaufel gebaut, die in Colorado demontiert wurde. Die Atlanta Bridge wurde verwendet, um Menschen Zugang zu einem zuvor unbenutzbaren Bereich eines Parks zu verschaffen und dabei einen problematischen Bach zu überqueren. Diejenigen, die am Bau des Atlanta-Projekts beteiligt waren, nannten es eine „Wiederverwendung“ der vorhandenen stillgelegten Schaufel, anstatt die Materialien zu recyceln.
Vor dem Bau der ersten Brücke in Irland führten Forscher Tests an den Rotorblättern durch, um festzustellen, ob die Festigkeit und Integrität der Materialien an irgendeinem Punkt entlang der Spannweite schwankte. Sie untersuchten auch die Beanspruchung, die Belastungseigenschaften und die Kompression des Blattmaterials. Die Forscher modellierten den Entwurf und unterzogen ihn zusätzlichen Computertests, um sicherzustellen, dass er sicher als Fußgängerbrücke verwendet werden konnte.
Warum Rotorblätter von Windkraftanlagen auf Mülldeponien verlegt werden, ist umstritten
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Das Fehlen von Möglichkeiten zur vollständigen und sicheren Entsorgung aller ausgedienten Teile von Windkraftanlagen ist eines der größten wahrgenommenen Probleme bei Windkraftanlagen. Die Schwierigkeit, Rotorblätter zu recyceln, ist seit ihrer Gründung ein häufiger Kritikpunkt an der Windenergiebranche.
Prognosen zeigen, dass die Vereinigten Staaten bis 2050 über 2 Millionen Tonnen Schaufeln verfügen werden, die recycelt oder entsorgt werden müssen. Diese Menge würde nur etwa 1 % der derzeit verbleibenden Deponiekapazität in den Vereinigten Staaten beanspruchen. Wenn eine grüne Energielösung jedoch ein gewisses Maß an Umweltverschmutzung und Abfall erzeugt, entsteht ein schwieriges Rätsel, insbesondere wenn eine aktuelle Studie zeigt, dass Mülldeponien die Erde zerstören, indem sie zu Methanemissionen beitragen. In Europa ist das Problem noch ausgeprägter: Bis 2050 werden schätzungsweise 7,6 Millionen Tonnen Rotorblätter von Windkraftanlagen außer Betrieb sein.
Die Zahl der Turbinenanlagen ist in den letzten zwei Jahrzehnten stetig gestiegen, sodass viele in den nächsten zwei Jahrzehnten stillgelegt werden müssen. Allein in Europa müssen bis 2030 mehr als 40.000 Windkraftanlagen und bis 2040 mehr als 80.000 Windkraftanlagen abgebaut werden. Weltweit müssen bis 2040 mehr als 200.000 Windkraftanlagen abgebaut werden. Deshalb ist es ein großes Problem, Wege zu finden, um ihre Entsorgung über die Deponierung hinaus zu verwalten. Diese Bedenken machen die Idee, alte Schaufeln zum Bau von Fußgängerbrücken zu verwenden, interessant.