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Chinesischer Hersteller von Elektrofahrzeugen
Die Einführung ist Teil der „In Europa für Europa“-Strategie des Unternehmens, mit der es seine Präsenz in der Region ausbaut.
Während die schlanke Elektrolimousine attraktiv ist, sagt Xpeng, dass ihr wahres Alleinstellungsmerkmal in ihren KI-gestützten Funktionen liegt, zu denen intelligente Sprachinteraktion, personalisierte Fahrerpräferenzen und fortschrittliche Fahrerassistenz gehören, die das Fahrerlebnis intuitiver gestalten sollen.
„Für uns geht es um physische KI“, sagte Sven De Smet, Marken- und Produktdirektor bei Xpeng Europe. „Wir stellen Produkte her, die man anfassen kann und bei denen die KI in der Lage ist, mit ihrer Umgebung zu agieren und zu reagieren.“

Der neue L03 von Xpeng ist eine stilvolle Elektrolimousine und Teil der Unternehmensstrategie „In Europa für Europa“. /Natalie Carney/CGTN
Der neue L03 von Xpeng ist eine stilvolle Elektrolimousine und Teil der Unternehmensstrategie „In Europa für Europa“. /Natalie Carney/CGTN
„Ein physisches KI-Unternehmen“
Das Unternehmen entwickelt außerdem eigene KI-Chips, autonome Fahrtechnologie, ein fliegendes Fahrzeug und einen humanoiden Roboter namens Iron und spiegelt damit sein Ziel wider, das zu werden, was es als „physisches KI-Unternehmen“ bezeichnet, und nicht nur ein Autohersteller.
„Wir sehen uns nicht als Autokonzern, der Technologie herstellt“, sagte De Smet gegenüber CGTN. „Wir verstehen uns als Technologieunternehmen, das auch Autos herstellt.“
Die Strategie spiegelt einen umfassenderen Wandel wider, der in der globalen Automobilindustrie stattfindet. Da die Elektrotechnik zum Standard wird, verlagern die Hersteller ihren Fokus auf Software, künstliche Intelligenz und autonome Fahrfunktionen.
„Alle bewegen sich in Richtung KI-unterstütztes Fahren“, sagte Beatrix Keim, Leiterin des Automotive Research Center.
„Wir sehen, dass Mercedes mit Momenta, BMW mit Momenta, Volkswagen mit ThunderSoft, Cariad und Horizon Robotics zusammenarbeitet. KI wird auch in Fahrzeugentwicklungs- und Herstellungsprozessen eingesetzt. Dies geschieht in der gesamten Branche, nicht nur in China.“

Die Neueinführung von Xpeng markiert einen Teil seines Wandels hin zu einem „physischen KI-Unternehmen“. /Natalie Carney/CGTN
Die Neueinführung von Xpeng markiert einen Teil seines Wandels hin zu einem „physischen KI-Unternehmen“. /Natalie Carney/CGTN
Technologie jenseits der Leistung
Da KI jedoch immer stärker in Fahrzeuge integriert wird, stellen sich Fragen zu Governance, Datensicherheit und technologischer Souveränität.
Keim weist darauf hin, dass Regierungen zunehmend Regeln für die internationale Entwicklung und Nutzung fortschrittlicher KI-Technologien einführen.
„Viele Menschen verstehen nicht, dass es beispielsweise in China seit Januar ein Gesetz gibt, das den Export von Automobilsoftware, insbesondere auf der KI-Seite, außerhalb des Landes verbietet oder einschränkt“, sagte er gegenüber CGTN. „Es ist nicht völlig verboten, aber der Prozess und der Umfang dieser Beschränkungen sind derzeit noch sehr verwirrend.“
Die Kommentare verdeutlichen, dass KI mehr als nur ein Technologieproblem ist. Da Länder Maßnahmen zum Schutz fortschrittlicher KI ergreifen, könnten Autohersteller mit neuen Regeln und Einschränkungen konfrontiert werden, wenn sie KI-betriebene Fahrzeuge auf Märkte auf der ganzen Welt bringen.
Für Xpeng steht KI jedoch weiterhin im Mittelpunkt seiner langfristigen Vision.
Mit der Einführung des L03 in Europa erkennt das Unternehmen an, dass es beim Wettbewerb bei der nächsten Generation von Elektrofahrzeugen nicht mehr nur um Reichweite, Preis oder Leistung geht, sondern um intelligente Software, die die Art und Weise verändert, wie Menschen mit ihren Fahrzeugen interagieren.