Boris Pistorius (links) und Mykhailo Fedorov (rechts) unterzeichnen das LoI in Kiew. Bildnachweis: Verteidigungsministerium der Ukraine.
Die Ukraine und Deutschland einigten sich darauf, „Brave Germany“ zu starten, eine gemeinsame Initiative zur Entwicklung von Verteidigungstechnologien und zur Unterstützung innovativer Startups.
Der ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov und sein deutscher Amtskollege Boris Pistorius haben in Kiew eine Absichtserklärung (LoI) für die Initiative unterzeichnet, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium (MoD) mit.
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Die bilaterale Initiative wird ukrainischen und deutschen Start-ups Zuschüsse gewähren, die sich auf Sektoren konzentrieren, die für die Zukunft des Krieges als entscheidend erachtet werden.
Zu diesen Bereichen gehören unbemannte Technologie, künstliche Intelligenz, Lasersysteme, fortschrittliche Kommunikationsmittel, Raketentechnologie und andere vorrangige Verteidigungsbereiche.
In der Erklärung heißt es, dass das Programm in Zusammenarbeit mit der Verteidigungsinnovationsgruppe Brave1 umgesetzt wird und sich auf die Entwicklung von Lösungen in Schlüsselbereichen konzentrieren wird, die die Zukunft der Kriegsführung prägen werden.
Deutschland trägt zur Stärkung der Luftverteidigung der Ukraine bei, indem es Raketen für Patriot-Systeme liefert, Abfangdrohnen finanziert und den Mechanismus der ukrainischen Priorisierten Anforderungsliste (PURL) unterstützt.
Das Land stellte außerdem mehr als eine Milliarde US-Dollar für die Entwicklung von Fähigkeiten für tiefe und mittlere Angriffe bereit, leistete Unterstützung für militärische Drohnenangriffseinheiten und trug im Rahmen der „Tschechischen Initiative“ zur Lieferung von Artilleriemunition mit großer Reichweite bei.
Letzten Monat haben die Ukraine und Deutschland ihre Partnerschaft formalisiert, indem sie ein Memorandum über die Zusammenarbeit bei Raketenlieferungen, Drohnentechnologien und dem Austausch von Gefechtsfelddaten unterzeichnet haben.
Diese Vereinbarung umfasst gemeinsame Projekte zur Analyse von Systemen wie der selbstfahrenden Haubitze PzH 2000, der Radhaubitze RCH 155 und dem Luftverteidigungssystem IRIS-T.
Die Ukraine hat sich außerdem mit dem deutschen Verteidigungshersteller Diehl Defence zusammengetan, um gemeinsame Projekte und Sicherheitslösungen zur Stärkung der Luftverteidigungsfähigkeit des Landes voranzutreiben.
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