Zusammenfassung des Artikels: Der BMW i3 First Edition ist seit Juni bestellbar, die serienmäßige Elektrolimousine muss jedoch bis Ende September warten. Da die First Edition über eine lange Serienausstattung verfügt, ist sie in Deutschland fast 10.000 Euro teurer als der reguläre i3. Zur Markteinführung wird BMW die elektrische 3er-Limousine ausschließlich als i3 50 xDrive verkaufen.
Aufgrund der großen Nachfrage wurde der i3 in Europa früher als ursprünglich geplant auf den Markt gebracht. Die First Edition ist seit Mitte Juni in ganz Europa erhältlich, Monate bevor BMW ursprünglich plante, die 3er-Elektrolimousine auf den Markt zu bringen. Allerdings verfügt er über eine lange Serienausstattung, so dass der Aufkleberpreis in Deutschland bei 75.340 Euro liegt.
Sobald die Bestellbücher für den Standard-i3 geöffnet sind, wird der Preis sinken. In Deutschland kostet das Basismodell 65.900 Euro. Allerdings kann man sich kaum vorstellen, dass viele Kunden der Versuchung widerstehen würden, ein paar Kästchen auf der Liste der Optionen anzukreuzen. Die fast 10.000 US-Dollar teurere First Edition ist mit dem M-Sportpaket, einem beleuchteten Kühlergrill und einem Head-up-Display ausgestattet.
Mit einer Akkuladung kommt der neue BMW i3 über 900 Kilometer weit
Für das Basismodell zahlen Sie nicht nur deutlich weniger, sondern reisen auch etwas weiter. Zur Erinnerung: Die First Edition legt mit einer einzigen Ladung im WLTP-Zyklus 906 Kilometer (563 Meilen) zurück. Der Basis-i3 legt noch 6 km (fast 4 Meilen) zurück, bevor ihm die Energie ausgeht. Wir glauben, dass der kleine Unterschied wahrscheinlich auf die unterschiedlichen Räder zurückzuführen ist.
Wie die First Edition wird auch der serienmäßige i3 ausschließlich im 50 xDrive-Design angeboten. Obwohl BMW keine Pläne zur Erweiterung des Angebots angekündigt hat, sind wir fest davon überzeugt, dass weitere Versionen auf dem Weg sind. Schließlich gibt es für den iX3 bereits eine einmotorige 40-Version mit Heckantrieb, und ein 40-xDrive-Modell dürfte folgen. Sowohl die Limousine als auch der Crossover werden eher früher als später M Performance- und M-Behandlungen erhalten.
Die USA erhalten den BMW i3 erst im nächsten Jahr
Die Vereinigten Staaten müssen warten. BMW wird die i3-Limousine in den USA erst später im Jahr 2027 auf den Markt bringen. Ob die Autos aus den Werken München oder San Luis Potosi kommen, ist noch nicht klar. Anfang dieser Woche bestätigte das Unternehmen, dass der i3 und der iX3 ab dem nächsten Jahr in Mexiko montiert werden. Wie das europäische Modell wird der in die USA eingeführte i3 ausschließlich mit einer Version mit Standard-Radstand erhältlich sein.
Die erweiterte Version wird in Shenyang für den lokalen chinesischen Markt montiert. Es besteht eine gute Chance, dass der i3 mit langem Radstand nicht mehr nur in China erhältlich sein wird, da der verlängerte iX3 bereits für mehrere andere Märkte bestätigt wurde, darunter Malaysia, Indonesien, Indien und Thailand.
Ein i3-Modell, das Europa bekommen wird, ist der praktischere Touring, der 2027 auf den Markt kommt und sogar in die USA kommen könnte. Er wurde kürzlich bei ersten Tests entdeckt und wird in München zusammen mit seinem Limousinen-Pendant gebaut.

