Klopp spricht eine Warnung aus, nachdem er bis 2030 als Bundestrainer verpflichtet wurde

Klopp spricht eine Warnung aus, nachdem er bis 2030 als Bundestrainer verpflichtet wurde

Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Liverpool war die erste unmittelbare Wahl des DFB als Nachfolger von Julian Nagelsmann, der nach dem Ausscheiden im WM-Achtelfinale gegen Paraguay im Juni zurücktrat.

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Klopp war bisher globaler Fußballchef der Sportabteilung des Getränkeherstellers Red Bull, wird Deutschland nun aber in die Nations League, die Qualifikation für die EM 2028 auf den britischen Inseln und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2030 führen. Sein Vertrag beginnt am 15. August.

„Es ist eine große Ehre, hier zu sein“, sagte Klopp in Frankfurt. „Ich hatte eine Ahnung, wie groß die Aufgabe ist, aber wenn man dabei ist, spürt man die Verantwortung noch mehr. Es ist ein ganz besonderer Tag für mich.“

Sein erstes Spiel als Trainer wird er am 24. September in Amsterdam im ersten Nations-League-Spiel Deutschlands gegen die Niederlande bestreiten.

„Es geht nicht nur um die erste Mannschaft. Aber die oberste Priorität ist natürlich, dass wir mit den Jungs, die wir haben, besseren Fußball spielen“, sagte er.

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Angesichts der Gerüchte, dass Deutschland keinen Weltklassespieler mehr hat, fügte er hinzu: „Als technisches Team wollen wir ein Paket schnüren. Wir haben noch ein paar Wochen bis zum ersten Spiel. Für mich ist das genug Zeit, um uns vorzubereiten. Wir sind alle bereit.“

Klopp ist für sein Charisma bekannt, doch seine Pressekonferenz war nicht so unbeschwert oder komisch, wie manche Fans erwartet hätten.

„An dem Tag, an dem du mich nicht mehr liebst, sag es mir und ich werde gehen“, sagte er, bevor er die versammelten Medien zu warnen schien: „Wenn du dich schlecht benimmst und meine Familie nicht in Ruhe lässt, werde ich gehen.“

Als Ausgleich drei Deutschland-Spiele in Leipzig

Der 59-Jährige gewann 2011 und 2012 mit Dortmund zwei Bundesligatitel, bevor er 2019 mit Liverpool die Champions League und ein Jahr später die Premier League gewann.

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Er verließ Liverpool im Mai 2024, um eine Trainerpause einzulegen, doch im Gespräch mit dem DFB erklärte er, dass seine Batterien bereits „wieder aufgeladen“ seien.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen ihre verschiedenen Werbeverträge und die Frage, ob diese zum DFB passen würden. Nach wochenlangen Gesprächen wurden schließlich Lösungen gefunden, die durch Klopps Anwesenheit als MagentaTV-Experte in den USA zur Weltmeisterschaft etwas erschwert wurden.

Er sagte, Red Bull habe eine „großzügige“ Vereinbarung getroffen, die es ihm ermöglichen würde, seinen Job aufzugeben, bei dem er Red-Bull-Teams auf der ganzen Welt beaufsichtigte, darunter RB Leizpig und die New York Red Bulls.

Als Entschädigung zahlt der DFB 1 Million Euro an die Red-Bull-Stiftung und RB Leipzig wird bis 2030 drei Spiele in Deutschland austragen.

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DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagte, die Gespräche seien über „komplexe Themen“ verlaufen und fügte hinzu: „Er war von Anfang an unser Wunschkandidat.“

Neuendorf sagte auch, er sei Red Bull „sehr dankbar“ für die „relativ schnelle“ Einigung.

Oliver Mintzlaff, Leiter Unternehmensprojekte und Investitionen bei Red Bull, sagte in einer Erklärung: „Wir sind zutiefst dankbar für alles, was er beigetragen hat, und wünschen ihm viel Erfolg bei der Übernahme dieser außergewöhnlichen Verantwortung mit der deutschen Nationalmannschaft.“

„Wir haben uns entschieden, seinen Ehrgeiz zu unterstützen. Die Möglichkeit, Deutschland in einer schwierigen Zeit zu unterstützen und eine der wichtigsten Rollen im deutschen Fußball zu übernehmen, ist für ihn von großer Bedeutung.“

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Klopp ist der 13. Trainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft. Deutschland hat seit dem Titelgewinn 2014 kein K.-o.-Spiel bei einer Männer-Weltmeisterschaft gewonnen.

Kurz vor seiner Pressekonferenz stimmte eine Sitzung des DFB-Aufsichtsrats und anderer Interessenvertreter in einer digitalen Sitzung für die Ernennung Klopps.

Auch seine langjährigen Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders sowie sein ehemaliger Dortmunder Sven Bender wurden vom DFB als Co-Trainer zugelassen.

Der deutsche Weltmeister von 2014, Per Mertesacker, der acht Jahre lang die Jugendakademie des FC Arsenal geleitet hat, wird ab Januar auch DFB-Generaldirektor Sport, sagte Neuendorf.

Der ehemalige Verteidiger, ein beliebter Fernsehkommentator in Deutschland, wird später vorgestellt.

Jürgen Klopp spricht während der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainers der Nationalmannschaft. Florian Wiegand/dpa

Jürgen Klopp spricht während der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainers der Nationalmannschaft. Florian Wiegand/dpa

Jürgen Klopp spricht während der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainers der Nationalmannschaft. Florian Wiegand/dpa

Jürgen Klopp sitzt während der Pressekonferenz auf dem Podium, um den neuen Trainer der Nationalmannschaft vorzustellen. Florian Wiegand/dpa

Jürgen Klopp sitzt während der Pressekonferenz auf dem Podium, um den neuen Trainer der Nationalmannschaft vorzustellen. Florian Wiegand/dpa

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