Das auf U-Boot- und Überwasserschifftechnologien spezialisierte deutsche Unternehmen Gabler Naval und Flanq, ein weiteres deutsches Unternehmen für Verteidigungstechnologie, haben die Abnahmetests auf See eines mit Torpedorohren gestarteten unbemannten Überwasserschiffs (TTL USV)-Fähigkeitsdemonstrators namens Ranger abgeschlossen. Dies geht aus einer Pressemitteilung von Gabler Naval hervor.
Ungeschraubtes Überwasserschiff Ranger mit Torpedorohr vom Stapel gelassen / Bildnachweis: Gabler Naval
Das USV kann aus einem standardmäßigen 21-Zoll-Unterwassertorpedorohr gestartet werden. Während der Tests, die im Juni dieses Jahres fortgesetzt wurden, bestätigten die Unternehmen die Funktionsfähigkeit der Schlüsseltechnologien des Ranger TTL USV. Letztendlich geht es bei der Entwicklung darum, künftigen Endbenutzern betriebliche Fähigkeiten bereitzustellen.
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Das Unternehmen betont, dass autonome Marinesysteme wie der Ranger „als Eckpfeiler künftiger hybrider Marineeinsätze angesehen werden“. Laut Gabler Naval „erweitert die Fähigkeit, andockbare unbemannte Systeme schnell von exquisiten Plattformen wie U-Booten und Schiffen aus einzusetzen, die betriebliche Flexibilität erheblich, verringert das Risiko für das Personal und ermöglicht völlig neue Missionskonzepte für Aufklärung, Überwachung, Truppenschutz und andere maritime Verteidigungsanwendungen.“ Wie Sie sehen, könnte dieser Typ unbemannter Flugzeuge für Deutschland bei einer möglichen Konfrontation mit Russland nützlich sein.
Denken Sie daran, dass die Ranger-Drohne erstmals im September letzten Jahres vorgestellt wurde. Neben der Schaffung einer Aufklärungsplattform ist auch eine Raider-Angriffsdrohne geplant, die ebenfalls aus Torpedorohren gestartet werden soll.
Zwar heißt es derzeit, dass „auch eine einseitige Angriffsvariante, Strike, verfügbar sein wird.“ Es ist noch unklar, ob dies bedeutet, dass der Ranger-Aufklärer TTL USV eine Angriffsversion mit diesem Namen erhält, die parallel zum Raider existieren wird, oder ob diese letztere Option einfach aufgegeben wurde.
Mit Torpedorohren abgefeuerte unbemannte Überwasserschiffe Ranger und Raider / Bildnachweis: Gabler Naval
Über den Ranger TTL USV sind nicht viele Details bekannt. Es ist 4,5 m lang und mit einem Kraftwerk ausgestattet. Das USV verfügt über einen klappbaren Kiel und einen Sensormast, einen Elektroantrieb und einen einsatzkonfigurierbaren Nutzlastraum.
Diese amerikanischen Aufklärungsfahrzeuge können für U-Boote von großem Nutzen sein, da sie das Situationsbewusstsein der U-Boot-Besatzung deutlich erweitern können.
Zuvor berichtete Defense Express, dass Deutschland sich in der Ostsee mit unbemannten BlueWhale-U-Booten gegen Russland bewaffnet habe.
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