Am 13. Juli 2026 veranstaltete die chinesische Mission bei der Europäischen Union und Europa Jacques Delors, ein renommierter europäischer Think Tank, gemeinsam das Seminar über die Zusammenarbeit zwischen China und der EU beim grünen Wandel.
An der Veranstaltung nahmen Teresa Ribera, Exekutivvizepräsidentin der Europäischen Kommission, Botschafter Cai Run, Leiter der chinesischen Mission bei der EU, Pascal Lamy, ehemaliger Generaldirektor der Welthandelsorganisation, und Geneviève Pons, Europapräsident Jacques Delors, teil und hielten Reden.
Unter dem Thema „Ein nachhaltiger und fairer Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft: Zusammenarbeit und Innovation zwischen der EU und China im Seeverkehr“ konzentrierte sich das Seminar auf eingehende Diskussionen über die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen China und der EU beim grünen Übergang.
Es waren mehr als 100 Teilnehmer anwesend, darunter Vertreter chinesischer und europäischer Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Diplomaten relevanter Länder sowie Vertreter chinesischer und europäischer Medien.
In seinen Ausführungen wies Botschafter Cai Run darauf hin, dass dieses Jahr der Beginn des zweiten 50. Jahrestags der Beziehungen zwischen China und der EU sei.
Er sagte, China sei bereit, mit der EU zusammenzuarbeiten, um den wichtigen Konsens der Staats- und Regierungschefs beider Seiten umzusetzen und die gesunde und stabile Entwicklung der Beziehungen zwischen China und der EU zu fördern.
Er brachte auch die Bereitschaft Chinas zum Ausdruck, die Zusammenarbeit mit der EU in Bereichen wie dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft, der Kreislaufwirtschaft und der umweltfreundlichen Schifffahrt weiter zu vertiefen und auszubauen.
Gemeinsam können beide Seiten ihre jeweiligen Stärken nutzen und gegenseitige Vorteile auf höherer Ebene erzielen und so einen positiven Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen, einschließlich des Klimawandels, leisten.
Ribera lobte Chinas Erfolge bei der grünen Entwicklung und wies darauf hin, dass sowohl China als auch die EU der Umstellung der Schifffahrt auf eine kohlenstoffarme Schifffahrt große Bedeutung beimessen und zusammenarbeiten sollten, um die multilaterale Governance zu verbessern und die globale grüne Entwicklung zu fördern.
Lamy sagte, dass unter den gegenwärtigen internationalen Umständen die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der EU und China in den Bereichen Umwelt und Klima sowohl eine unvermeidliche Entscheidung als auch eine praktische Notwendigkeit sei, die sich auf das Wohlergehen der gesamten Menschheit auswirke.
Auf dem Seminar äußerten chinesische und europäische Vertreter, darunter Yue Guoyong, Generaldirektor der Abteilung für internationale Zusammenarbeit des chinesischen Verkehrsministeriums, die Hoffnung, dass China und die EU Bereiche mit übereinstimmenden Interessen erweitern und die Zusammenarbeit in Bereichen wie der Umstellung der Schifffahrt auf niedrige CO2-Emissionen stärken werden.
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