Daten zeigen, dass die Todesfälle in Deutschland während der Rekordhitzewelle im Juni um 32 % gestiegen sind

Daten zeigen, dass die Todesfälle in Deutschland während der Rekordhitzewelle im Juni um 32 % gestiegen sind

Offizielle Daten zeigten am Dienstag, dass die Zahl der Todesfälle in Deutschland während einer Rekordhitzewelle im Juni um 32 Prozent im Vergleich zu den Werten der vorangegangenen vier Jahre anstieg.

Nach Angaben des deutschen Statistikamtes starben zwischen dem 22. und 28. Juni bundesweit rund 23.900 Menschen, ein Anstieg von 7.100 im Vergleich zu den beiden Wochen zuvor.

„Dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze hoch sind und die Sterblichkeitsrate dadurch steigt, ist ein bekannter Effekt, der häufig in den Sommermonaten beobachtet wird“, sagte die Agentur.

Im vergangenen Monat wurde Westeuropa von schwülem Wetter heimgesucht, wobei die Temperaturen in Teilen Deutschlands 41 Grad Celsius (106 Grad Fahrenheit) überstiegen.

Der Bericht revidierte die vorherige Schätzung der Agentur von etwa 6.800 hitzebedingten Todesfällen während der Hitzewelle nach oben.

Eine Frau schützt sich am Freitag in Frankfurt am Main mit einem Regenschirm vor der Sonne. Foto: EPA

Abgesehen von der letzten Juniwoche blieben die Sterblichkeitszahlen im Jahr 2026 bundesweit weitgehend im Bereich der vergangenen vier Jahre oder gingen sogar zurück, so die Agentur.

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