Blick auf ein von Waldbränden betroffenes Gebiet in Bédar, in der Nähe von Almería, Spanien, am 11. Juli 2026. (Foto: AP/Gregorio Marrero)
Auch Italien, Spanien und mehrere andere Mittelmeerländer leiden unter anhaltender extremer Hitze, erhöhter Waldbrandgefahr und zunehmender Dürre.
Nach Angaben der französischen Wetterbehörde Météo-France wurden am Samstag 24 Departements im Nordwesten Frankreichs unter Hitzealarm gestellt, von dem mehr als 22 Millionen Menschen betroffen waren. Für weite Teile des Landes werden Temperaturen von 35°C bis 38°C vorhergesagt, mit Höchstwerten von 39°C von Burgund bis zur Region Pays de la Loire.
Der größte Teil des übrigen Frankreichs steht unter einem orangefarbenen Hitzealarm, während es sich auf die Feierlichkeiten zum Bastille-Tag am 14. Juli vorbereitet.
Der Eiffelturm kündigte an, dass er aufgrund der extremen Hitze in Paris am Samstag und Sonntag „ausnahmsweise um 16:00 Uhr“ schließen werde, während das Louvre-Museum bis Montag ebenfalls um 16:00 Uhr seine Türen schließt. Das Orsay-Museum gab bekannt, dass es von Samstag bis Mittwoch täglich um 17 Uhr schließt.
In Italien hat das Gesundheitsministerium für mehrere Großstädte, darunter Florenz und Perugia, die höchste Hitzewarnung ausgesprochen. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird voraussichtlich am Donnerstag und Freitag erreicht, und die Temperaturen auf der Insel Sardinien könnten 43 °C erreichen. Auch in vielen Teilen Mittel- und Süditaliens sowie in der Poebene wird mit Temperaturen nahe der 40°C-Marke gerechnet.
In Spanien sagte die nationale Wetterbehörde AEMET, dass weite Teile der Iberischen Halbinsel in den kommenden Tagen weiterhin extremer Hitze ausgesetzt sein werden, wobei Temperaturen zwischen 36 °C und 38 °C erwartet werden.