Es dauerte weniger als zwei Minuten, bis Deutschland im Gruppenspiel am Donnerstag gegen Ecuador in Führung ging. Bei einem Einwurf übergab Deutschland den Ball an Leroy Sané, der einen wunderschönen Schuss abgab, der Torwart Hernán Galíndez entging.
Doch im Wiederholungsspiel kam es im Vorfeld des Tors zu einem klaren Foul mit einem hohen Fuß. Der deutsche Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlović, der den Einwurf erhielt, hob sein Bein in die Luft, um um den Ball zu kämpfen.
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Pavlovićs Schuss traf nicht nur das Gesicht des ecuadorianischen Mittelfeldspielers Pedro Vite, sondern schien sogar dessen Gesicht berührt zu haben. Der Tritt scheint ein High-Boot- oder High-Foot-Challenge zu sein, der zu einem Foul hätte führen müssen. Das hätte das Tor nicht anerkannt und Ecuador einen Freistoß an der Stelle des Fouls beschert.
Bei der Überprüfung wurde das Tor jedoch nicht für ungültig erklärt. Ecuadors Spieler (und Fans) waren nach der Disqualifikation wütend und stritten sich mit der zentralen Schiedsrichterin Tori Penso. Am Ende war es jedoch die Entscheidung von VAR (Video-Schiedsrichterassistent) Joe Dickerson, der das Tor überprüfte, aber keinen Grund für Penso sah, sich das Foul genauer anzusehen.
Eine weitere Ansicht des Pavlović-Fouls, das der VAR übersehen hat.
(Bildallianz über Getty Images)
Ecuador glich nur sieben Minuten später unentschieden aus und glich den Spielstand 1:1 aus. Es war das erste Tor der Weltmeisterschaft für La Tri, das in diesem Turnier große Probleme hatte und einen Sieg brauchte, um sein Ziel, das Achtelfinale zu erreichen, aufrechtzuerhalten.
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Später in der zweiten Halbzeit intervenierten Dickerson und der VAR bei einem weiteren Foul, diesmal zu Gunsten Ecuadors: Penso hatte Deutschland zunächst einen Elfmeter zugesprochen, doch nach Überprüfung wurde Ecuador weiter hinten ein Freistoß zugesprochen.
Am Ende spielte das verpasste Foul jedoch keine Rolle: Ecuadors Gonzalo Plata erzielte in der 77. Minute einen harten Schuss und sicherte sich so den 2:1-Sieg und einen Platz in den Playoffs. Es ist erst das zweite Mal, dass die Mannschaft die Gruppenphase der Weltmeisterschaft überstanden hat.