Deutschland beteiligt sich an Militärübungen der ukrainischen Koalition

Deutschland beteiligt sich an Militärübungen der ukrainischen Koalition

„Koalition der Willigen“

AKTE – Das deutsche Nationalabzeichen ist an der Tarnuniform eines Teilnehmers einer Militärübung in der Oberlausitz angebracht. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Schlussstein

Schließlich wird Deutschland nun an der ersten Übung der „Koalition der Willigen“ teilnehmen. Nachdem die Bundesregierung zunächst angedeutet hatte, nicht teilzunehmen, kündigte sie unerwartet ihre Teilnahme an der Übung in Polen an.

Keystone-SDA

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Heute um 13:28 Uhr•Heute um 14:13 Uhr

Schließlich wird Deutschland an der ersten Übung der von den Verbündeten der Ukraine gegründeten „Koalition der Willigen“ teilnehmen. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Angelegenheit am Freitag bei einer Sitzung des Deutsch-Französischen Sicherheits- und Verteidigungsrates besprochen werde.

„Deutschland wird sich an dieser Übung beteiligen. Die Bundesregierung prüft, wie sich diese Beteiligung entwickeln wird.“ Am Dienstag hatten Regierungskreise erklärt, Deutschland werde sich nicht beteiligen.

Bei einem Treffen in Paris am Montag einigte sich die rund 35 Verbündete umfassende Koalition der Ukraine auf Vorschlag Frankreichs unerwartet darauf, die ersten Übungen mit der multinationalen Truppe für die Ukraine abzuhalten. Die Truppe wird geschaffen, um die Ukraine im Falle eines Waffenstillstands mit Russland zu unterstützen. Die ersten Übungen sind in Polen, einem der Nachbarländer der Ukraine, geplant.

Nur eine kleine Übung, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Es soll sich um eine kleine Übung handeln, die in erster Linie dazu dienen soll, Führungsstrukturen und Entscheidungsprozesse zu testen. Am Dienstag nannte Premierminister Donald Tusk Polen, Frankreich und das Vereinigte Königreich als Teilnehmerländer.

Die Entscheidung, eine von Europa geführte multinationale Truppe zu bilden, um einen möglichen Waffenstillstand sicherzustellen, wurde im Dezember auf einem ukrainischen Gipfel in Berlin getroffen. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Montag, die Truppe sei nun einsatzbereit.

Deutsche Beteiligung an der Truppe noch unklar

Bundeskanzler Friedrich Merz beschränkte sich zunächst auf die Aussage, die „Koalition der Willigen“ sei bereit, in enger Zusammenarbeit mit den USA eine „wichtige Rolle“ bei der Bereitstellung von Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Waffenstillstand zu spielen. „Über Art und Umfang des deutschen Beitrags entscheiden auch die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag“, sagte Merz.

Am Freitag tagt der Deutsch-Französische Sicherheits- und Verteidigungsrat auf dem Fliegerhorst Nörvenich, unmittelbar vor einem Treffen der Ministerräte beider Länder in Brühl bei Köln, an dem Merz, Macron und viele weitere Minister teilnehmen werden.

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